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Ankunft im Land des Lächelns

Nach einem anstrengenden Flug mit LTU bin ich endlich in Bangkok angekommen. Bis auf das Kleinkind hinter mir, das fast den ganzen Flug lang wegen starken Ohrenschmerzen gebrüllt hat, war der Flug in Ordnung.

Am Flughafen bin ich zuerst an den Taxistand gegangen und habe mich amüsiert über die Preise, welche die Taxifahrer für "ihre Kunden" machen. Teilweise 3-mal über dem Normalpreis. Aber ich kenn das ja schon und habe auf das Einschalten des Taxameters bestanden.

In der Sukhumvit, eine der größten Strassen in Bangkok, habe ich die Freundinnen von Aun besucht und meine Sachen umgepackt. Ich wollte nämlich nicht mein ganzes Gepäck für ein paar Tage in den Isaan schleppen.

Im Moment sitze ich im North-Eastern-Bus-Terminal und warte auf den Bus, der mich zu Aun bringt. Vor mir liegt eine 11 Stunden fahrt, die bestimmt sehr anstrengend wird.

25.4.08 13:10


Im tiefsten Isaan

Nach einer 11 stündigen Busfahrt bin ich endlich in Renu Nakorn angekommen. Im Bus war es aufgrund der engen Sitze fast unmöglich zu schlafen. Ich bin nur immer wieder einmal eingenickt und habe einige Stunden gedöst.

Bei Aun angekommen sprang ich zuerst unter die Dusche und habe dann einige Stunden geschlafen. Den restlichen Tag musste ich mich einfach nur ausruhen. Dann stand erst einmal Körperpflege auf dem Programm. Ich bin zum Frisör, lies mir die Haare schneiden, mich rasieren und bekam auch noch eine Kopfmassage. Und das Ganze für nur 50 Baht, also umgerechnet 1 Euro.

26.4.08 15:32


Das Raketenfest und kulinarische Kostbarkeiten

Kurz nach dem Aufstehen sind wir auf den Markt in Renu Nakorn gefahren. Dort werden allerlei Köstlichkeiten angeboten. Auch vieles, dass für unsere Augen ungenießbar scheint, wird hier verkauft und verspeist. Aun lies es sich nicht nehmen eine Portion Ameiseneier und Wanzen (ja, sie sehen wirklich aus wie die bei uns bekannten Stinkwanzen) zu kaufen und daheim zu verspeisen. Ich bin da etwas heikel und habe nur eine Art Milchreis mit Mango gegessen.

Gegen Abend haben wir "Bun Söng Bang Fai", das Raketenfest besucht. Dort werden auf den Reisfeldern außerhalb der Ortschaft wirklich große Raketen gegen den Himmel geschossen. Das wird gemacht um die Geister um Regen zu bitten, der natürlich auch einige Tage später vom Himmel fällt. Auf dem Raketenfest wird getrunken und gefeiert und natürlich die Raketen abgeschossen. Diese fliegen einige hundert Meter in den Himmel bevor sie irgendwo wieder herunter kommen.

27.4.08 15:39


Besuch beim Zahnarzt

Da die letzten Wochen in Deutschland sehr stressig für mich waren, konnte ich keinen Termin beim Zahnarzt mehr machen. Heute habe ich mich deshalb entschlossen hier in Thailand mal einen Zahnarzt zu testen. Testen d.h. nicht gleich ein Implantat zu machen, sondern einfach nur mal Zahnstein entfernen. O.K. es war auch nur ein Zahnarzt in einer kleinen Ortschaft hier. Also für eine größere Sache würde ich sicherheitshalber nach Bangkok gehen.

Alles ist gut gelaufen und der Arzt sprach sehr gutes Englisch. Seine Sprechstundenhilfe war letztes Jahr in Berlin. Von der Behandlung her war es mit einem deutschen Zahnarzt vergleichbar. Die Praxisausstattung war zwar nicht so modern aber alles war sauber.

Am Anfang hatte ich ein etwas komisches Gefühl, da aus dem Behandlungszimmer laute Schreie kamen. Aber das war eben nur ein Kind, welches Angst hatte. Die Behandlungen werden bar bezahlt und es kostete nur 8,30 €, also weniger als die Praxisgebühr in Deutschland.

28.4.08 16:44


Die Mönche und gemütliches Grillen am See

Heute möchte ich nicht zuviel schreiben. Mein Notebook läuft bei den tropischen Temperaturen ziemlich heiss und ich bin eigentlich gerade auf dem Weg meine 3. Dusche heute zu nehmen.

Am Morgen bin ich mit Aun und ihrer Großmutter in den Tempel gegangen um die Mönche mit Essen zu versorgen. Buddhistische Mönche dürfen nur ein Mal am Tag Essen und zwar am Morgen. Diese Mahlzeit wird entweder "erbettelt" oder von den Thais in den Tempel gebracht. Irgendwie hatte das Ähnlichkeiten mit den Kirchen bei uns: Es waren, bis auf mich, nur alte Frauen anwesend. Die Zeremonie ist aber sehr interessant und es wird auch viel Gesprochen und Gelacht. Alles in allem eine sehr lockere Atmosphäre.

Am Nachmittag konnte Aun mir einen langersehnten Wunsch erfüllen: Wir haben Hundefleisch zum Grillen gekauft. Erst ging die Fahrt mit dem Motorrad über ein paar Reisfelder. An einer kleinen Hütte blieben wir stehen und konnten dort das leckere Grillfleisch aussuchen.

Aun hat mir die Preistafel übersetzt: Das billigste ist der Kopf und das teuerste die Innereien. Sie suchte sich dann einen Hinterlauf und ein paar Brusstücke aus. Anschließend sind wir an einen schönen See gefahren und haben gegrillt. Vom Geschmack her ist Hund eigentlich wie Schweinefleisch. Ok, das wird jetzt keine Gewohnheit von mir aber ich wollte es einfach einmal probieren.

29.4.08 14:43





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